Interview MOOCON

Interview mit M.O.O.CON

M.O.O.CON hat es sich zur Aufgabe gemacht, die heutige Infrastruktur- und Immobilienwelt in eine zukunftsfähige und nutzenstiftende Komponente unserer Gesellschaft zu übersetzen. Das Unternehmen hat es sich zum Ziel gesetzt ein harmonisches Zusammenspiel zwischen den Menschen, der Organisation und den Objekten und Services zu etablieren – und das über den gesamten Lebenszyklus von Gebäuden hinweg. Die Bedürfnisse der Nutzer*innen zu erfüllen und Aspekte der Nachhaltigkeit in Gleichgewicht zu halten, ist kein einfaches Unterfangen. Daher hat M.O.O.CON für zwei große Projekte, bei denen Building Information Modeling (BIM) in der Planung, Errichtung und im Betrieb eine wichtige Rolle spielt, Plandata als Partner ins Boot geholt. Im Interview mit M.O.O.CON erfahren Sie weshalb ein gemeinsames BIM-Verständnis der Schlüssel zum Projekterfolg sein.

Über das Interview

Interview mit M.O.O.CON: Florian Danner, Partner bei M.O.O.CON und verantwortlicher Manager des Geschäftsfeldes Prozesse optimieren hat sich unseren Fragen zur Zusammenarbeit gestellt.

"Ein gemeinsames Verständnis in Sachen BIM"

Die Kooperation von M.O.O.CON und Plandata startete bereits im Jahr 2017. Zu Beginn wurde Plandata im Rahmen eines Projektes für das Allgemeine Krankenhaus der Stadt Wien ins Boot geholt. Darauf folgte 2018 auch eine Kooperation bezüglich des Skypark Business Center am Flughafen Luxemburg die bis jetzt andauert. Worum geht es bei diesen Projekten?

In beiden Projekten spielt BIM in der Planung, Errichtung und im Betrieb eine wichtige Rolle. Daher gilt es, zum einen die Anforderungen im Lebenszyklus hinsichtlich der relevanten Daten und zukünftigen Systeme zu klären und zum anderen, die technischen Details bei der Umsetzung eines BIM Projektes zu beachten. Genau hier begründet sich die erfolgreiche Zusammenarbeit. Durch das Zusammenlegen der Kompetenzen von M.O.O.CON und Plandata in beiden Projekten entsteht ein Mehrwert und Nutzen für den Kunden.

 

Mit welchen Herausforderungen war M.O.O.CON im Zuge der Beauftragungen konfrontiert? Wie kam es zur Zusammenarbeit von M.O.O.CON und Plandata?

In beiden Projekten galt es neben der Definition der Anforderungen auch die technischen Details der Umsetzung und in der Folge auch die Implementierung zu begleiten. Hier machten wir uns auf die Suche nach einem Partner, der unsere Denkweise bzgl. BIM und vor allem dessen Nutzen durch eine Integration in alle Lebenszyklusphasen einer Immobilie mit uns teilt. Zudem war uns eine pragmatische Vorgehensweise, erprobt in der Praxis, wichtig und nicht nur eine rein auf theoretischen Ansätzen basierende Vorgehensweise.

 

Welche Ziele gab es für die gemeinsamen Projektphasen und konnten sie erreicht werden?

Aktuell liegen wir in allen Projekten auf Kurs und der Kunde ist jeweils zufrieden. Die Ergebnisse lassen sich schlussendlich erst in der Betriebsphase messen und hier muss in beiden Projekten noch etwas Zeit vergehen, um konkrete Aussagen treffen zu können. Wir sind aber auf dem besten Weg in beiden Projekten durch BIM die einzelnen Lebenszyklusphasen optimal zu unterstützen.

 

Wie war die Zusammenarbeit mit Plandata?

Aufgrund der technischen Kompetenzen und der vorhandenen Tools erfolgt die Prüfung bzw. Qualitätssicherung der ifc.Dateien im Sinne der Modellzusammenführung, der Aufbereitung von Prüfberichten und dem Aufzeigen von Planungsfehlern für den Kunden als Ergänzung zu den Kollisionsanalysen der Generalplaner, durch Plandata. Darüber hinaus werden viele technische Detailanforderungen an die Umsetzung des BIM-Modells und damit verbundene Kataloge und Vorgaben durch Plandata erarbeitet.

 

Welche Vorteile und Chancen ergeben sich durch die Kooperation von M.O.O.CON und Plandata für die Auftraggeber?

Durch die Kombination aus Verständnis für die Nutzeranforderungen und Verständnis für die Umsetzbarkeit und Übersetzung der Anforderungen in Lösungen kann zielgerichtet die optimale und wirtschaftlichste Lösung für den Kunden gefunden werden. Zudem gibt es an dieser entscheidenden Kompetenzschnittstelle keine Projektunklarheiten und auch ein einheitliches Begriffsverständnis.

 

Welche Resultate der Zusammenarbeit wurden erzielt? Gibt es KPIs mithilfe derer Erfolge direkt sichtbar gemacht werden können?

Hierfür ist es im Projekt noch zu früh. In beiden Projekten kam es aber zu einer erhöhten Planungsqualität, einem besseren Verständnis für das Planungsergebnis und einer beispiellosen Integration von Betriebsanforderungen in den Prozess der Planung und Datenbereitstellung/ Dokumentation.

Unser Interview mit M.O.O.CON:

Florian Danner ist Partner bei M.O.O.CON und verantwortlicher Manager des Geschäftsfelds Prozesse optimieren. Er studierte Facility Management an der Fachhochschule in Kufstein und verfügt über mehr als 15 Jahre Berufserfahrung im Bereich Corporate Real Estate Management und Facility Management Beratung.