LOG - Level of Geometry – geometrischer Modell-Detaillierungsgrad

Der Level of Geometry (LOG) legt fest, wie detailliert ein Objekt pro Leistungsphase geometrisch dargestellt werden muss.

Kurz: Wie viel 3D ist nötig, damit das Modell funktioniert – ohne es unnötig aufzublasen.

Warum gibt es den LOG überhaupt?

In 3D-Modellen gibt es keinen klassischen Zeichnungsmaßstab (1:100, 1:50 …). Ohne eine LOG-Definition entstehen typische Probleme:

·Zu detailliert zu früh → Performance bricht ein, Modellpflege explodiert

·Zu grob zu spät → Werkplanung/Montage/Kollisionen werden unzuverlässig

·Uneinheitliche Detailtiefe → Auswertungen und Prüfungen werden „zufällig“

·Diskussionen statt Lieferung → jeder versteht „fertig modelliert“ anders

Der LOG schafft hier eine einheitliche Erwartung.

Warum gibt es den LOG überhaupt?

Was regelt eine LOG-Definition konkret?

Eine LOG-Definition beantwortet u. a.:

àWelche Bauteile müssen wann geometrisch vorhanden sein?

àWie detailliert wird ein Bauteil in welcher Phase dargestellt?

àWelche Detailmerkmale sind verpflichtend (z. B. Öffnungen, Schichten, Anschlüsse)?

àWas wird bewusst NICHT modelliert (z. B. Kleinteile, Herstellerdetails, Schraubenwelt)?

Was regelt eine LOG-Definition konkret?

Typische LOG-Stufen (Faustlogik)

CHG

Mehr Geometrie erzeugt nicht automatisch mehr Mehrwert!

Ab LOG 400+ steigen Modellgröße, Rechenlast, Prüfaufwand und Fehleranfälligkeit massiv – häufig ohne proportionalen Nutzen.

Unsere Herangehensweise: bedarfsorientierter LOG

Unser Ansatz

·Anwendungsfälle zuerst: Was muss das Modell leisten (Plan, Koordination, Mengen, Montage, Betrieb)?

·Phasenlogik: LOG pro Phase und Bauteilklasse – nicht „ein LOG für alles“

·Modellgrenzen definieren: Was gehört ins Modell, was in Dokumentation/Listen?

·Performance mitdenken: große Projekte = schlanke Geometrie, klare Regeln zu Detailverboten

·Prüfbar machen: LOG so formulieren, dass er objektiv überprüfbar ist (nicht „detailliert“/„ausreichend“)

Ihr Nutzen

·Stabile Modellperformance statt „BIM wird langsam“

·Weniger Nacharbeit vor Abgaben und Prüfungen

·Saubere Koordination ohne Scheingenauigkeit

·Klare Erwartungshaltung für Planer und Ausführende

·Kostenkontrolle, weil Detaillierung nicht unbemerkt eskaliert

Praxisregel

LOG ist ein Kostenhebel. Definieren Sie nur so viel Geometrievorgaben, wie Ihre Anwendungsfälle wirklich benötigen – und sichern Sie diese Definition technisch und prozessual ab.

Beispiel-LOG-Definition

Das Thema interessiert Sie und Sie würden sich gerne mal eine LOG-Definition ansehen?

Kein Problem – folgen Sie einfach dem Link unten.

Beispiel-LOG-Definition

Ihre Ansprechpartner für LOG-Definitionen

Christian Großauer
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Bereichsleitung BIM Hochbau | Wien
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Alex Hess
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