Level of Information – alphanumerischer Informationsreifegrad

Der Level of Information (LOI) legt fest, welche Informationen als Attribute an BIM-Objekten geführt werden müssen – je Leistungsphase und je Objektklasse.

Kurz: Welche Daten müssen im Modell stehen, damit Auswertung, Prüfung, Übergabe und Betrieb funktionieren – ohne Datenmüll zu erzeugen.

Warum gibt es den LOI überhaupt?

Ein 3D-Modell ist nur dann „BIM“, wenn es strukturierte, prüfbare Informationen enthält. Ohne LOI entstehen typische Probleme:

·Zu wenig Information → Mengen/Kosten/Nachweise/Übergaben sind nicht belastbar

·Zu viel Information → Pflegeaufwand explodiert, keiner hält Daten aktuell („Datenfriedhof“)

·Uneinheitliche Attributierung → Listen sind nicht vergleichbar, Prüfungen werden „Interpretation“

·Falscher Ort der Information → Stammdaten/Dokumente werden ins Modell gepresst statt ins Zielsystem (CAFM/ERP/DMS)

Der LOI schafft hier eine einheitliche, prüfbare Erwartung.

Warum gibt es den LOI überhaupt?

Was regelt eine LOI-Definition konkret?

Eine LOI-Definition beantwortet unter anderem diese Fragen:

·Welche Attribute sind je Objektklasse verpflichtend?

·Ab wann (welche Phase) müssen welche Informationen vorhanden sein?

·Wie genau werden Attribute und Parameter bezeichnet?

·Welche Wertebereiche, Datentypen und Kodierungen sind zulässig (z. B. Klassifikationen, Ja/Nein-Logik, Enumerationen)?

·Welche Information gehört ins BIM-Objekt – und welche bewusst nicht (weil sie z. B. in CAFM/ERP/DMS geführt wird)?

Was regelt eine LOI-Definition konkret?

Typische LOI-Inhalte (Faustlogik)

JOO

Mehr Attribute erzeugen nicht automatisch mehr Mehrwert.

Jeder zusätzliche Parameter braucht Erfassung, Prüfung, Korrektur und Pflege. Der LOI ist deshalb ein Kosten- und Prozesshebel – nicht eine „Wunschliste“.

Unsere Herangehensweise: bedarfsorientierter LOI

Unser Ansatz

So viel wie nötig – nicht wie möglich!

·Denken in Anwendungsfällen: Welche Auswertungen, Nachweise und Übergaben werden wirklich benötigt?

·Objektklassenlogik: LOI je Bauteil-/Anlagenklasse – nicht „ein Parameterkatalog für alles“

·Systemlogik definieren: Welche Information ist führend im BIM, welche im CAFM/ERP/DMS/GLT?

·Prüfbar machen: klare Pflichtfelder, Wertebereiche, Benennungslogik – als Grundlage für eine maschinelle Prüfung

Ihr Nutzen

Nutzbare Informationen – statt teurer Datenfriedhöfe

·Belastbare Auswertungen (Mengen, Kosten, Nachweise) statt Excel-Korrekturschleifen

·Weniger Abstimmung und weniger Interpretationsspielraum bei Abnahmen

·Höhere Datenqualität durch klare Pflicht-/Kann-Logik

·Reduzierter Pflegeaufwand, weil nur „nutzbare“ Informationen gefordert werden

·Saubere Übergaben in den Betrieb, weil Zielsysteme und Datenflüsse mitgedacht sind

Praxisregel

LOI ist ein Kostenhebel. Fordern Sie nur Attribute, die Sie prüfen, auswerten oder im Betrieb wirklich nutzen – und definieren Sie zugleich, wo diese Information langfristig geführt wird.

Was machen wir anders?

Wir glauben, dass LOI-Definitionen 3 Zwecke erfüllen müssen:

üMenschenlesbarkeit: Schnelle Übersicht, rollen- und phasenbasierte Filterung

üMaschinenlesbarkeit: Für Projekt-Setup und Qualitätssicherung

üRechtssicherheit im Vertrag: Juristenfreundliche Dokumentation (PDF)

Deswegen erhalten Sie bei uns als Ergebnisse:

üEin Onlinetool zur Übersicht und schnellen Erfassung der Inhalte

üBrauchbare Excel-, CSV- und auf Wunsch auch IDS-Dateien

üTransparente Prüfsets für maschinelle LOI-Checks

Gerichtssichere PDFs

Was machen wir anders?

Beispiel-LOI-Definition

Das Thema interessiert Sie und Sie würden sich gerne mal eine LOI-Definition ansehen?

Kein Problem – folgen Sie einfach dem Link unten. Hier finden Sie unser Online-Tool mit einem Beispieldatensatz!

plandata Online-LOI-Demo

Beispiel-LOI-Definition

Ihre Ansprechpartner für LOI-Definitionen

Christian Großauer
Christian Großauer
Bereichsleitung BIM Hochbau | Wien
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Oliver John
Oliver John
Bereichsleitung Beratung | Frankfurt
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