Digitales Informationsmanagement (DIM) richtig einführen

Ziele klären, Informationsbedarf definieren, Organisation und Prozesse neu verankern, Systeme sinnvoll vernetzen – und dabei Bestände und Menschen mitnehmen. Genau hier setzen wir an.

Die richtigen Schritte im richtigen Thema

Die richtigen Schritte im richtigen Thema

Unterstützung in jeder Phase

Wir glauben an vier Phasen und fünf Themengebiete einer erfolgreichen DIM-Einführung – können Sie aber auch in jedem einzelnen Schritt unterstützen!

àSie sind vielleicht schon auf der Reise und brauchen nur punktuell Unterstützung

àSie haben bereits digitale Standards und suchen eine zweite Meinung

àSie haben technische Detailthemen zu lösen, bei denen Sie nicht weiterkommen?

Melden Sie sich gern bei uns!

Unterstützung in jeder Phase

Ihre Ansprechpartner für eine DIM-Strategie

Oliver John
Oliver John
Bereichsleitung Beratung | Frankfurt
Kontakt aufnehmen
Lars Oberwinter
Lars Oberwinter
CEO | Wien
Kontakt aufnehmen

Phase 1 – Potenzial-Analyse

Bevor man Systeme auswählt, muss man wissen, wofür.

In Phase 1 schaffen wir Transparenz über Ausgangslage, Nutzenhebel und Realisierungsrahmen.

Phase 1 – Potenzial-Analyse

Unsere Vorgehensweise

1

Kernaufgaben & Organisation klären

üWer ist Daten-Eigentümer, wer pflegt, wer nutzt?

üZuständigkeitslücken und Doppelzuständigkeiten sichtbar machen

üErste Zielrollen (Informationsmanagement / Datenverantwortung) skizzieren

2

Werkzeuge & Datenflüsse erfassen

üIst-Aufnahme der Systemlandschaft (z. B. CAFM, ERP, DMS, GLT, BIM-Plattformen)

üWo entstehen Medienbrüche? Wo werden Daten doppelt gepflegt?

üErste „führende Systeme“ und Datenpfade identifizieren

3

Bestandsdaten-Analyse

üDatenqualität: Vollständigkeit, Aktualität, Struktur, Dubletten

üRelevanz: Was ist betriebskritisch, was kann später kommen?

üAufwandsschätzung für Bereinigung / Migration

4

Anwendungsfälle & Ziele

üPriorisierte Anwendungsfälle (nicht alles gleichzeitig)

üNutzenhebel je Zielgruppe (Betrieb, Portfolio, Projekte)

üMessbare Zielgrößen (z. B. Suchzeit, Nachweisfähigkeit, Datenvollständigkeit)

Ergebnis der Phase 1

Unser Ergebnis

üKlarer Ist-Stand (Standards, Organisation, Systeme, Daten)

üPriorisierte Anwendungsfälle + Zielbild-Rahmen

üEntscheidungsgrundlage: „Was lohnt sich – und was nicht?“

Ihr Nutzen

üKeine Systementscheidung im Nebel

üFrühzeitige Transparenz über Aufwand, Risiken, Abhängigkeiten

üFokus auf die Hebel mit höchster Wirkung

Phase 2 – Vision & Strategie

Aus Potenzial wird ein steuerbares Zielbild.

In Phase 2 übersetzen wir Anforderungen in eine umsetzbare Informations-, Organisations- und Technologiestrategie.

Phase 2 – Vision & Strategie

Unsere Vorgehensweise

1

Informationsstrategie

üWas soll wo geführt werden (Modell vs. Listen vs. Dokumente vs. Fachsysteme)?

üWelche Mindestinhalte sind betriebskritisch?

Prinzip: „So viel wie nötig, so wenig wie möglich.“

2

Organisationsstrategie

üRollen & Verantwortlichkeiten (Informationsverantwortung, Freigaben, Pflege)

üEntscheidungswege und Eskalation

Governance-Grundsätze (wer darf was ändern, wer prüft, wer trägt Verantwortung)

3

Technologiestrategie

üZielarchitektur: führende Systeme, Schnittstellen, Austauschformate

üStrategie zu Cloud-Vorgaben / IT-Sicherheit / Betriebskonzepten

Klarer Rahmen: welche Plattformen wofür – und welche nicht

4

Bestandsdaten-Strategie

üMigrationslogik: „Was bleibt, was wandert, was wird bereinigt, was wird neu?“

üStufenmodell (z. B. grobe Hüllmodelle → Detail on demand)

Wirtschaftlichkeit statt „alles neu“

5

Maßnahmen, Ressourcen, SWOT

üRoadmap-Entwurf mit Meilensteinen und Abhängigkeiten

üRessourcenmodell: intern/extern, Betriebsorganisation, Projektteams

üRisiko-/Chancenbild (SWOT) als Management-Entscheidungshilfe

Ergebnis der Phase 2

Unser Ergebnis

üZielbild Informationsarchitektur + Governance

üUmsetzungsstrategie inkl. Roadmap, Ressourcen, Prioritäten

Entscheidungsvorlage für Budget, Organisation und Technologie

Ihr Nutzen

üPlanbarkeit statt Dauer-Pilot

üKlare Leitplanken für Projekte, Betrieb und Portfolio

üStrategie, die sowohl IT-realistisch als auch betriebstauglich ist

Phase 3 – Planung & Entwicklung

Jetzt wird aus Strategie ein belastbares Systemdesign.

In Phase 3 entwickeln wir Standards, Modelle, Prozesse und technische Konzepte so, dass sie später prüfbar und betreibbar sind.

Phase 3 – Planung & Entwicklung

Unsere Vorgehensweise

1

Datenmodell, LOI/LOG & Dokumentation

üDatenmodell: Objektklassen, Attribute, Wertebereiche, Referenzen

üLOI (Level of Information) und LOG (Level of Geometry) pro Phase/Anwendungsfall

üDokumentationslogik: Zuordnung, Benennung, Versionierung, Nachweise

2

Rollen, Regeln & Prozesse

üProzesslandkarte (Planung–Errichtung–Umbau–Betrieb)

üFreigabe-/Änderungsprozesse, Pflegekonzepte, Qualitätsmechanismen

üKlare Regelwerke, die im Alltag anwendbar sind (kein Regel-Overkill)

3

Wahl der Softwaresysteme

üAnforderungskatalog aus Anwendungsfällen abgeleitet

üBewertungsmatrix (Funktion, Schnittstellen, Betrieb, Sicherheit, Kosten)

üEntscheidungsvorlagen und Pilot-Setups

4

Datenerfassung & Aufbereitung

üDatenbereinigung, Strukturierung, Mapping-Logik

üMindestdaten je Anwendungsfall (Priorisierung)

üVorbereitung für Migration/Integration (IDs, Kennzeichnungen, Referenzen)

5

Projekt- & Change-Management

üProjektstruktur: Verantwortliche, Gremien, Steuerungslogik

üQualifizierungskonzept je Rolle

üKommunikations- und Akzeptanzmaßnahmen (damit Standards gelebt werden)

Ergebnis der Phase 3

Unser Ergebnis

üReife Standards (Datenmodell, LOI/LOG, Dokumentation)

üProzessdesign + Rollenmodell

üTechnisches Zielbild inkl. Schnittstellen-/Migrationskonzept

Ihr Nutzen

üPrüfbarkeit, Vergleichbarkeit, Skalierbarkeit

üWeniger Interpretationsspielraum in Projekten

üSolide Grundlage für Pilotierung statt „Bauen im Betrieb“

Phase 4 – Umsetzung & Einführung

DIM ist eingeführt, wenn es im Betrieb funktioniert – nicht wenn es dokumentiert ist.

In Phase 4 setzen wir um, pilotieren, integrieren – und verankern DIM dauerhaft.

Phase 4 – Umsetzung & Einführung

Unsere Vorgehensweise

1

Standards & Vorgaben (AIA, BAP)

üAIA = Auftraggeber-Informationsanforderungen: „Was muss geliefert werden?“

üBAP = BIM-Abwicklungsplan: „Wie wird es im Projekt umgesetzt?“

üAbleitung aus DIM-Zielbild: schlank, prüfbar, realistisch

2

Prozessdefinition & Erprobung

üPilotprozesse im Echtbetrieb testen (Freigaben, Pflege, QM)

üNachschärfen statt „perfekt planen“

üBetriebsübergabeprozesse (As-built, Nachweise, Dokumentation)

3

Setup & Vernetzung

üEinrichtung Plattformen, Schnittstellen, Rechte-/Rollenkonzepte

üDatenflüsse zwischen BIM, CAFM, ERP, GLT, DMS

üStabilität vor Funktionsfülle

4

Migration & Integration

üMigration in Wellen (nach Priorität/Mehrwert)

üQualitätssicherung: Dubletten, Referenzen, Kennzeichnungen

üIntegration ohne Systembruch

5

Pilotierung & Ausbildung

üPilotprojekte mit klaren Erfolgskriterien

üRollenspezifische Ausbildung (Technik, Betrieb, Verwaltung)

üBegleitender Support (2nd-Level), damit DIM im Alltag ankommt

Ergebnis der Phase 4

Unser Ergebnis

üFunktionierende Datenflüsse + eingeführte Prozesse

üPilotiert und organisatorisch verankert

üBetriebsfähige Informationsbasis statt Projektartefakt

Ihr Nutzen

üWeniger Suchaufwand, weniger Medienbrüche, höhere Nachweisfähigkeit

üSteuerbarkeit über Bestand und Neubau

DIM als Dauerfähigkeit – nicht als Einmalprojekt

Ihre Ansprechpartner

Oliver John
Oliver John
Bereichsleitung Beratung | Frankfurt
Kontakt aufnehmen
Christian Großauer
Christian Großauer
Bereichsleitung BIM Hochbau | Wien
Kontakt aufnehmen